Rasse

Das Bardigiano-Pferd wird in der Hügel- und Berglandschaft der Regionen Emilia, Ligurien und einem Teil der Toskana gezüchtet und zählt zu den meso-brachimorphen Pferderassen.
Nach der Speed-Eberhardtschen-Typen-Einteilung würde man ihn bei uns wohl
als Pferd vom Typ I (Nordpferde-Urpony...) mit Typ II-Einschlag (kräftiger Körperbau..)sowie Typ IV-Merkmalen (Südpferd - leichter Kopf) bezeichnen können.

Der Bardigiano zählt zu den
spätreifen Rassen und sollte deshalb
erst im Alter von ca. 5 Jahren voll belastet werden.

Es ist ein robustes und anspruchsloses Pferd, das auch
auf kargen Böden und in rauhem Klima gut gedeiht.
Häufig werden die Tiere einen
großen Teil des Jahres im Freien
 gehalten.
Sie wachsen oft in Herden halbwild auf kargen, großzügig umzäunten abgelegenen Bergweiden des Apennin auf, manchmal zusammen mit Kühen wie am Monte Pelpi bei Bedonia oder auch in großen Verbänden von bis zu 200 Tieren (teils zur Fleischproduktion) wie am
Monte Lama bei Bardi.

Artgerecht aufgezogene Pferde zeichnen sich durch einen klaren Kopf, gute Nerven, Leistungsvermögen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen aus.

Das bestätigt sich bei der Arbeit mit meiner Stute BANI immer wieder.

Mit einem Stockmaß von bis zu 149 cm, robustem Knochenbau, kräftiger Bemuskelung von Vorder- und Hintergliedmaßen, kurzer Fessel und harten Hufen sowie der typischen breiten Kruppe mit gut entwickeltem Querdurchmesser ist der Bardigiano ein leistungsstarkes und vielseitig einsetzbares Pferd.

Sein gefälliger und verhältnismäßig kleiner Kopf
mit leicht konkavem Nasenrücken, die lebhaften
und ausdrucksvollen Augen und ein oft starker schwarzer Schopf, der gewölbte Hals mit oftmals voluminöser gewellter Mähne und der volle schwarze Schweif geben vielen dieser Pferde zudem ein sehr ansprechendes harmonisches Aussehen.

Die Farben der Deckhaare reichen von normalem Braun bis schwarz mit rötlichem Schimmer.

Als Abzeichen werden nicht zu große Blessen und „halbweißer Fuß“ toleriert.

BARDARAB
Ähnlich wie bei vielen anderen Pferderassen versucht der italienische Zuchtverband durch Einkreuzung von Araberblut „leichtere“ Tiere zu erhalten.

So gab es seit 1992 ein Zuchtprogramm zur Kreuzung von einer begrenzten Anzahl von Bardigiano-Stuten mit dem reinrassigen Araberhengst  „Saadun“, das inzwischen
eingestellt wurde

Das Ergebnis war ein „Bardarab“.

Dabei wurde mit Arabo-Anteilen von 50%, 25%, 12,5% und 6,25% experimentiert.

  

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