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Bardigiano-Pferde Deutschland e.V.
Offizieller Vertreter des italienischen Zuchtverbandes
Associazione Nazionale Allevatori del Cavallo Bardigiano

Aktualisiert:  19..10.2016 -- Verkaufspferde -- Aktuell -- Vereinsinternes

Wie alles begann...

Auf der Eurocheval 1996 saß ich abends am Lagerfeuer bei den Wanderreitern, als plötzlich ein ausdrucksstarker dunkler Pferdekopf mit großen interessierten Augen
neben mir ins Feuer schaute.

Es war Dieter (leider verstorben..), der „OMBRA“, das
erste Bardigiano-Pferd in Deutschland auf der Messe spazierenführte.

Milgitha, die Besitzerin, hatte zuvor in der Zeitschrift
Pegasus einen Artikel über diese Rasse gelesen, nachgefragt, wo man diese Pferde sehen könnte und war
über die Fieracavalli in Verona auf den Reiterhof
Carovane“ bei Compiano/Borgotaro/Parma gekommen.

Dort betreibt Luca Marcora, Präsident des
Zuchtverbandes und inszwischen Senator in Rom auf
400 Hektar Bergland diesen Reiterhof mit ca. 30 Bardigiano-Pferden, mit Angusrinderzucht und
Milchwirtschaft.

Hier kaufte Milgitha ihre OMBRA und Dieter später für sich die trächtige BIRBA, die
1999 “LA PRIMA TEDESCA“, das erste  Bardigiano-Fohlen in Deutschland zur
Welt brachte.

Milgitha bewegte zusammen mit Dieter
viel für das Bekanntwerden dieser Rasse
in Deutschland, fungierte als Anlaufstelle, organisierte Messe-Auftritte,
hielt Kontakt nach Italien, half
beim Kauf von Bardigiani und
war in dieser Zeit so etwas wie
die „Mutter“ der
Bardigiano-Familie.




Nachdem ich am Lagerfeuer in Offenburg
das Pferdchen genauer betrachtet und
Dieter mir viel über diese Rasse und die
„Bardigiano-Gegend“ in Italien erzählt
hatte, war für mich klar: „ich möchte diese Rasse näher kennenlernen!“

So fuhren wir nach Carovane, verbrachten viele erlebnisreiche Stunden mit Bardigiano-Pferden in einer
eindrucksvollen rauhen Berglandschaft,
verwöhnt mit italienischer „Mamma-Kost“;
es entstanden Beziehungen und Freundschaften
zu Züchtern, Bauern und sonstigen
Bardigiano-Leuten.

Zwangsläufig kaufte ich nach langem Suchen
2001 die damals 2-jährige Bardigiano-Stute
BANI, direkt am Monte Pelpi aufgewachsen,
die seither hier auf der Schwäbischen Alb im
Offenstall lebt.


Manfred

Gründung des Vereins

+++ Nach einer Besprechung auf
der Bardigiano-Messe in Bardi im August 2003 zwischen Vertretern des italienischen Zuchtverbands und deutschen Bardigiano-Besitzern prüfen diese die Möglichkeiten einer  Organisationsform in Deutschland

+++ Vorbesprechung mit 16 Bardigiano-Besitzern in Bernhausen bei Stuttgart mit dem Ergebnis: wir wollen einen eingetragenen Verein gründen

+++ Gründung des Vereins als „Außenstelle“ des italienischen Zuchtverbands in Oberried bei Freiburg am 22.11.03 durch 28 engagierte Bardigiano-Freunde

+++ Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Bad Urach

+++ Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichts Bad Urach am 16.01.04

Der Verein soll Interessenten und deutschen Bardigiano-Besitzern mit ihren inzwischen ca.100 Pferden Ansprechpartner für alle Belange rund um das Bardigiano-Pferd sein.

Ziele und Aufgaben des gemeinnützigen Vereins sind u.a.:

- Förderung des Bardigiano-Pferdes in Deutschland

- Förderung der Zucht nach den Zuchtzielen des italienischen Verbands

- Verbreitung von Informationen über diese Rasse

- Erledigung aller Formalitäten für die deutschen Besitzer mit dem italienischen Zuchtverband

- Organisation des bei Bedarf jährlich stattfindenden Termins zur Beurteilung und zum Brennen von Bardigiano-Pferden durch Delegierte des italienischen Verbands

Die Mitglieder des Vereins sind engagierte Bardigiano-Freundinnen und Freunde, die Charakter und Aussehen dieser hervorragenden Pferde, meist auch die Ursprungsgegend in Italien mit Landschaft, Menschen und Gastlichkeit kennen und schätzen gelernt haben.

Wer sich für diese besondere Rasse der Bardigiano-Pferde in Deutschland einsetzen und den Verein unterstützen möchte, ist in unseren Reihen herzlich willkommen.

  

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